Die Gasometer City
Die „Gasometer City“ bietet in den vier über 100 Jahre alten und 70 Meter hohen Gasometer-Türmen sowie dem angebundenen Entertainmentcenter eine Shoppingmall mit insgesamt ca. 22.000 m², eine Veranstaltungshalle für 4.200 Gäste, 615 Wohnungen, ein Studentenheim mit rund 232 Plätzen, ein Kindertagesheim, das Wiener Landesarchiv auf 15.800 m² und 11.000 qm an Büroflächen.
Die Architektur
In den Gasometern trifft sich auf historischem Boden Altes und Neues. Erhaltenswürdige, mehr als 100 Jahre alte Bausubstanz bildet die „Hülle“ für den modernen Nutzungsmix. Als Architekten konnten namhafte Vertreter gewonnen werden: Jean Nouvel, Coop Himmelb(l)au, Manfred Wehdorn, Wilhelm Holzbauer und Rüdiger Lainer
Witterungsunabhängige Glasbrücken bilden die Verbindung zwischen den einzelnen Türmen. Über eine 43 Meter lange Brücke – dem sog. "Sky Walk" – gelangt man von den Gasometer-Türmen in das Entertainmentcenter.
Was ist das GASOMETER Shopping- und Entertainmentcenter?
Moderne Kunden erwarten heute mehr als nur reines Shopping-Vergnügen. Nach dem Shoppen will man essen gehen und dann vielleicht noch ins Kino oder ein Konzert besuchen. Und das in einem Industriedenkmal, bei dem die moderne Architektur eine zentrale Rolle spielt. Die „Gasometer City“ bietet als überregionales Themencenter: Shopping - Entertainment - Kultur- Kulinarikerlebnis
Im neu gebauten „fünften Gasometer“ – dem sog. Entertainmentcenter – wird den Kunden eine tolle Auswahl an Freizeitaktivitäten mit Action, Spannung, Spaß und vielfältige kulinarische Leckerbissen geboten. Im linken Flügel des Gebäudes befindet sich das „Hollywood Megaplex-Kino“ mit 12 Sälen und 2.858 Sitzplätzen. Weiters entsteht auf der 5. Ebene Wiens größtes Card Casino mit Restaurant, Sportsbar, Wettlounge und Pokerschule. Die auf Ebene 4 vorhandene Gastronomie bietet italienische, asiatische und bürgerliche Küche und wird ergänzt durch ein Café und eine Cocktailbar. Für genügend Parkmöglichkeiten ist – mit den 750 Stellplätzen im Parkhaus direkt unter dem Entertainmentcenter (0-24 Uhr geöffnet) – bestens gesorgt.
Das Einzugsgebiet
„Das Quartier im Grenzbereich der Bezirke Wien-Landstraße und Wien-Simmering zählt seit den letzten Jahren zu einer der dynamischsten Planungsregionen Wiens. Besonders die Adaptierung der Gasometer für Wohnzwecke verbunden mit Shopping- und Entertainment-Möglichkeiten und die Verlängerung der U3 bis Simmering haben in diesem Gebiet eine vermehrte Planungs- und Bautätigkeit hervorgerufen.“ (Zitat: Studie Regioplan).
Als Kunden kommen sämtliche am Zukunftsstandort „Gasometer City“ und Umkreis arbeitende und wohnende Personen in Frage. Mehr als 15.000 Menschen werden in den nächsten drei Jahren zusätzlich zu den 8.000 bereits vorhandenen in nächster Umgebung wohnen, arbeiten und forschen.
In wenigen Jahren werden im erweiterten Umfeld (im Radius von wenigen Kilometern) 70.000 Menschen arbeiten und wohnen, mehr als beispielsweise in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten. Emotionales und lebensorientiertes Zentrum ist die Gasometer City: Nahversorgungszentrum, Entertainmentwelt und architektonische Attraktion.
Aktuelle Entwicklungen im Umfeld
Sukzessive entwickelt sich die Gasometer City zu einem Kultur-, Infrastruktur- und Nahversorgungszentrum für einen neuen, enorm dynamischen Stadtteil Wiens. Das Erdberger Mais ist so etwas wie die standortpolitische und wirtschaftsfuturistische Vorzeigefläche der Stadt Wien: Zentrum der Medien- und New Media Industries mit dem Media Quarter Marx und weiteren geplanten Medienclustern, die noch bis 2010 besiedelt werden sollten, Zentrum der New Creative Industries und Zentrum für New Technologies und Life Sciences.
Für den berühmten österreichischen Wissenschafter Prof. Dr. Josef Penniger hat der Stararchitekt Boris Podrecca eine neue Forschungsstätte errichtet, nicht weit weg vom Gasometer hat der Maler und Multikünstler Gerwald Rockenschaub ein "Farbenrasterhaus" gebaut, das international für Renommee und Aufsehen sorgte, mit dem T-Mobile-Haus, gewissermaßen futuristischer Gegenpol zur Gasometer City, hat Günther Domenig, eigenwilliger Architekt und lebenslanger Experimentator an seinem Steinhaus ein Gesamtkunstwerk und eine monomentale Skulptur geschaffen, die schon Eingang in alle wichtigen Architekturführer und -lexika gefunden hat.
Die Rinderhalle, die bedeutendste Industriehalle Europas mit 20.000 m² bebauter Fläche wurde gerade erst saniert und sieht ihrer zukünftigen Nutzung entgegen.
Schon ausvermietet ist der Office Campus, in dem unter anderem die Statistik Austria mit rund 950 Mitarbeitern sitzt. Ebenso besiedelt ist bereits die Town Town, das größte Public Private Partnerhip-Projekt der Stadt Wien und der Wiener Stadtwerke, in das, neben der Zentrale des Wiener Krankenhausverbundes, auch die MA 15 mit rund 600 Mitarbeitern übersiedelt sind. Darüber hinaus wurden weitere rund 4.400 Büroarbeitsplätze geschaffen.
Darüber hinaus befinden sich in unmittelbarer Nähe die Evangelische Schule, zwei Studentenheime und mehrere Hotels, zu denen in den nächsten Jahren noch mehrere Wohnanlagen kommen werden.
Stadtentwicklungsgebiet „Erdberger Mais“
Die folgende Grafik zeigt einen Überblick über die zukünftigen Projekte im Umfeld der „Gasometer City“:
| [01] | BSMB ST. Marx Liegenschaftsverwertung entwickelt einen Wohnpark. |
| [02] | MGC saniert und baut aus: vollständige Sanierung und Erweiterung. Klassische Office- und Modegroßhandelsflächen werden getrennt, ein neuer Vorbau Richtung Modecenterstraße verleiht dem Projekt ein neues Gesicht. Auf den Modehandel entfallen in Zukunft 25.000m² (Mietpreise ab 10€/m²) und 35.000m² werden Büros – von letzterer Fläche kommen Ende 2009 allerdings nur 13.000m² auf den Markt, der Rest wird mit Altmietern gefüllt. Die Investoren rund um Michael Brooks und Ariel Muzicant haben bereits einen Vorvertrag eines Konzerns über 7.000 m². |
| [03] | Projekt Maximum: Die Hochtief Austria entwickelt einen Büropark mit insgesamt 46.400m² Bruttogeschoßfläche. Davon 90% Büro, zehn Prozent gemischt für Einzelhandel und Gastronomie. Geplante Fertigstellung: Sommer 2009. |
| [04] | Büropark mit Fertigstellung 2015 geplant: Gesamtfläche 70.000m². |
| [05] | Lebensmittelmarkt: zurzeit noch in Verhandlung. |
| [06] | Retail-Fläche: insgesamt 10.000m². Dort, wo früher das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss ansässig war, wird nach dem Abriss nach derzeitigem Stand ein Obi-Baumarkt entstehen. |
| [07] | Office Center: Büro-Gebäude im Besitz von KGAL. 24.000m² - voll vermietet. |
| [08] | Gate 2: das Projekt der BAI in Warteschleife. Geplant sind u.a. ein 21-stöckiger Turm von Architekten Hans Hollein und Hermann & Valentiny. Gesamtprojekt-Fläche: 32.184m² Büro. |
| [09] | Nordsee-Zentrale (Immorent). |
| [10] | Gebäude im Besitz der Uniqa Versicherung |
| [11] | Schlachthausgasse/Viehmarktgasse: ÖSW errichtet 118 geförderte Mietwohnungen im Projektgebiet „Karree St. Marx“. Fertigstellung 2010. |
| [12] | Bürohaus Solaris: 9.000m². Fertigstellung 2008. Gleich neben dem Marx-Palast. Entwickelt von S+B Immobilien. |
| [13] | Marxbox: Bürohaus und Laboreinrichtungen. Entwickelt von S+B Gruppe gemeinsam mit WSE. |
| [14] | Wohnanlage Ville Verdi von Gesiba: 166 Mietwohnungen, Fertigstellung 2009. |
| [15] | Bürohaus Albatros: 36.000m². Derzeit in Baugenehmigungsphase. Projektentwickler Albatros Immobilienverwertungs GmbH. |
| [16] | Office Campus Gasometer – 2. Bauphase – Ausbau zu insgesamt 51.000m². |
| [17] | Simply 11:80 geförderte Mietwohnungen, errichtet von ÖSW. Entworfen von Delugan_Meissl. Fertigstellung im Frühjahr 2009. |



